Die bezaubernde Stadt  Tarquinia befindet sich in der Provinz Viterbo, die zur Region Latium (Lazio) gehört. Das antike Tarquinia wurde auf einem Hügel erbaut der von einer 8 Kilometer langen Stadtmauer umgeben war. Dort konnte man auch einen Tempel freilegen der um 400 v.Chr. erbaut wurde und in dem ein Altar zu ehren der Königin errichtet wurde. In diesem Tempel fand man eine Terrakotta Platte mit zwei geflügelten Pferden die man ins Nationalmuseum von Tarquinia gebracht hat.
Tarquinia war eine der wichtigsten etruskischen Städte. Im Mittelalter wurde sie Stadtrepublik. Im 14. Jahrhundert verlor sie ihre Unabhängigkeit und gehörte seitdem zum Herrschaftsgebiet des Papstes.
Tarquinia ist der Herkunftsort des der Sage nach ersten etruskischen Königs von Rom, Lucius Tarquinius Priscus. Die Stadt soll von Tarchon gegründet worden sein. Tarquinia änderte in seiner Geschichte mehrmals den Namen. Sein etruskischer Name war Turchuna, Tarchna oder Tarxuna, der spätere lateinische Tarquinii. Ab dem Mittelalter hieß es Corneto. Der Namen geht vermutlich auf die Kornelkirsche zurück, die in der Gegend von Tarquinia häufig wächst.

1872 wurde die Stadt in Erinnerung an die Antike in Corneto Tarquinia umbenannt und heißt seit 1922 nur noch Tarquinia. Die Altstadt ist ein wahres Kulturmuseum reich an Kirchen, Monumenten, Türmen und Brunnen. Die Stadtmauer ist heute noch sehr gut erhalten und umarmt das Zentrum wie damals. Ein Spaziergang durch diese antiken Straßen die mehr als 1000 Geschichten erzählen nehmen Sie mit auf eine Erlebnisreise etruskischer Geschichte.

Die Gemeinde besitzt 15837 Einwohner und hat eine Fläche von 279,50 Quadratkilometer bei einer Bevölkerungsdichte von 56,66 Einwohner pro Quadratkilometer. Tarquinia befindet sich 134 Meter über dem Meeresspiegel und liegt 87 km nordwestlich von Rom, 48 km südwestlich von Viterbo und 90 km südöstlich von Grosseto.
Die Altstadt von Tarquinia ist nur fünf Kilometer vom Tyrrhenischen Meer entfernt. Die modernen Wohngebiete erstrecken sich am Fuß des Altstadthügel bis zur Via Aurelia. Die Stadtteile Lido di Tarquinia und Riva dei Tarquini sind beliebte Badeorte an der Küste. Die Stadtteile Lombardi, Marina Velca und Sant’Agostino liegen ebenfalls in der Küstenebene. Das Hinterland ist eine wellige, dünn besiedelte Hügellandschaft mit wenigen einzelstehenden Gehöften. Die ehemaligen Salinen beim Stadtteil Lombardi wurden 2000 zum Naturreservat erklärt.  Im Gemeindegebiet mündet der Fluss Marta ins Meer. Die Nachbargemeinden sind Allumiere (RM), Civitavecchia (RM), Montalto di Castro, Monte Romano, Tolfa (RM) und Tuscania. Tarquinia war Mitglied im Zwölfstädtebund und unterwarf sich um 308 v.Chr. dem römischen Reich.
Zu den Sehenswürdigkeiten von Tarquinia gehört die etruskische Nekropolis die auch unter dem Namen Monterozzi bekannt ist und im Jahre 2004 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde

 Die Monterozzi Nekropolis befindet sich ca. 5 Kilometer südlich der Stadt. Die etruskische Begräbnisstätte besteht aus über 6000 Gräbern die teilweise ins Gestein gearbeitet wurden. Besonders eindrucksvoll sind die über 200 bemalten Gräber auf denen Motive aus der etruskischen Epoche abgebildet sind die um 700 vor Christus entstanden.

UNESCO Weltkulturerbe

Grund für die Aufnahme in die UNESCO-Liste waren die Bestattungstechniken die bereits seit dem 9. Jahrhundert vor Christus bis ins 1. Jahrhundert vor Christus von den Etruskern praktiziert wurden. Eine weitere Nekropolis befindet sich in der Ortschaft Cerveteri die ebenfalls von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

 

Das nazionale Etruskenmusem
Das Mueseum befindet sich in der Altstadt von Tarquinia im antiken “Palazzo Vitelleschi“, der aus dem 15. Jahrhundert stammt. Die Ausstellung ist auf drei Etagen des Gebäudes. Die Zimmer im Erdgeschoss sind folgendermassen aufgeteilt. Willkommen werden Sie in chronologischer Reihenfolge von Stein Materialien aus den Sammlungen des Museums einschließlich Sarkophage aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. v.Chr.
Im Saal 10  den Raum, die die Sarkophage von größerem Wert, von denen einige in Marmor gemeißelt wurden griechische, gehören einige der prominentesten Familien der Tarquinia Hälfte des Jahrhunderts enthält
www.tarquiniaturismo.it

Etruskische Gräber
Die bemalten Gräber stellen einen besonderen Aspekt der künstlerischen Kultur der Etrusker. Die Fresken alle “innerhalb der bemalten Gräber von Tarquinia sind das einzige, zeitgenössische Beispiel der großen, zeitgenössischen griechischen Malerei. Zur Zeit ist die Rede von etwa 200 etruskischen Gräbern mit Wandmalereien und 140 sind in Tarquinia besuchbar. www.tarquiniaturismo.it